Eisenbahnrelikte

Die Eifelbahn

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Von Remagen/Rhein, über die Ahr, ins Hohe Venn

Reste der Ludendorff Brücke

Erpeler Ley, rechtsrheinisch

Eine Eisenbahn entsteht nach dem Willen der Militärs


Generaloberst Alfred Graf von Schlieffen als Chef des kaiserlichen Gernalstab, verfasste 1905 einen Plan (Schlieffen Plan), der die Neutralität Belgiens im Falle eines Krieges gegen Frankreich missachtete. Um ein schnelles Vorrücken nach Frankreich zu gewährleisten wurde ein Ausbau des grenznahen Eisenbahnnetzes in Betracht gezogen. 1915 wurden Weiterungen dieses Planes umgesetzt.

Im Jahre 1912 von Remagen/Rhein über die Ahrtalbahn in die Westeifel und das "Hohe Venn"!

Zwei Jahre vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges, 1912, wurde die 1888 eröffnete Ahrtalbahn (Remagen-Adenau), in Dümpelfeld an die neu errichtete Eisenbahnlinie nach Weywertz angeschlossen. Vorher war die bis dato eingleisige Ahrtalbahn zweigleisig ausgebaut worden, was teilweise zu Umtrassierungen führte. Heute endet ihre Zweigleisigkeit in Ahrweiler Walporzheim.

Nach Beginn des Ersten Weltkrieges 1914, wurde aus strategischen Gründen mit der Planung und ab 1916 mit dem Bau einer Verbindung der rechtsrheinischen Strecke in Erpel, über den Rhein, nach Remagen und weiter zur Ahrtalbahn begonnen.
Es mussten, ein Tunnel (383m) durch die Erpeler Ley, eine Eisenbahnbrücke (398m) über den Rhein, sowie ein Überführungsbauwerk mit zwei Brücken erbaut werden. Für den Trassenbau mussten Dämme aufgeschüttet und Geländeeinschnitte ausgeführt werden. Zur Unter- bzw Überquerung der Trasse wurden Brücken errichtet. Die Rheinbrücke (Ludendorff Brücke) war 1918 fertiggestellt. Nachdem auch die Bauarbeiten am Erpeler Tunnel, 1919, beendet waren, konnte der Verkehr aufgenommen werden. Einen strategischen Nutzen, für den Ersten Weltkrieg, hatte diese Strecke nicht.

Im Zweiten Weltkrieg erlangte sie als "Brücke von Remagen" an Bedeutung, weil sie den amerikanischen Truppen am, 07.03.1945, fast unversehrt (nach Sprengversuch der Wehrmacht) in die Hände fiel. Zehn Tage später stürzte sie ein und riss amerikanische Soldaten mit in den Tod. Heute stehen die Brückentürme unter Denkmalschutz, in den linksrheinischen Türme ist ein Friedensmuseum eingerichtet. In den 1970er Jahren wurden die Brückenpfeiler im Fluss beseitigt.

Vor dem Bahnhof Erpel (Km 108,1) der rechtsrheinischen Strecke, zweigte in einem Bogen mit Tunnel durch die Erpeler Ley, die zweigleisige Zufahrt zur Ludendorff Brücke ab. Trasse und Tunnel sind noch vorhanden. Die letzten 200 Meter der Trasse bis zum Tunnelportal sind ohne Gummistiefel nicht mehr begehbar. In einem Überführungsbauwerk wurde die linksrheinische Strecke und die Ahrtalbahn, hinter Bf Remagen (Richtung Koblenz) Km 52,7 (Abzweig Viktoriaberg) überführt und in der Ahrkurve, Abzweig Rehberg, in die Ahrtalbahn ein- bzw ausgefädelt. Der Zulauf der Ludendorff Brücke (linksrheinisch) erfolgte nach der Ausfädelung aus der Ahrtalbahn, in der Mitte des Überführungsbauwerkes kurz vor der Hauptstrecke.

Auf der linken Rheinseite sind alle offensichtlichen Spuren (Überführungsbauwerk, bestehend aus zwei Brücken) durch Flurbereinigung, 1970 , und Bau der neuen B 9 beseitigt.

Vor dem Bf Dümpelfeld/Ahr (Km 0,00), wie oben geschrieben, zweigte die Strecke an einem Gleisdreieck (Block Liers), dem Fluss Ahr aufwärts folgend, von der Ahrtalbahn nach Adenau ab.
1918 wurde zur Versorgung der Strecke mit Dampflokomotiven, in Kreuzberg ein Bw errichtet. Beheimatet waren dort schwere Güterzuglokomotiven. Die Strecke wurde von Remagen bis Abzweig Liers zweigleisig ausgebaut.

Die Strecke nimmt ihren Verlauf über Block Insul (Tunnel 91m, Km 2,5), Tunnel Schuld 142m (Km 3,9), Bf Schuld (Km 4,6), Ruppenberg Tunnel 285m (Km 5,0), Schellenberg Tunnel 151m (Km 7,5), Ahrbrücke Fuchshofen (Km 7,7),
Bf Fuchshofen (Km 8,2), Bf Antweiler (Km 11,7), Tunnel Müsch 273m (Km 14,3), Brücke über B 258), Bf Müsch (Km 14,7), Tunnel Dorsel 220m (Km 16,8) um am Bahnhof Ahrdorf Abzweig (Km18,3) die 1913 fertiggestellte Strecke nach Blankenheimer Wald zu verlassen.

Hier wendet sie sich in südlicher Richtung nach Bf Ahütte (Km 22,5), Bf Niederehe (Km 26,2), Bf Walsdorf (Km 33,6), Bf Hillesheim (Km 37,7) Abzweig nach Gerolstein (Km 38,0), um bei Lissendorf (Km 43,8) (Überführungsbauwerk) in die Eifelstrecke Trier-Euskirchen-Düren (heute nach Köln) zu münden.

Hinter dem Bahnhof Jünkerath (Km 47,7) mit Bahnbetriebswerk und Bahnmeisterei, in Glaadt (Jünkerather Kurve), zweigte sie von der Eifelbahn Düren-Trier ab und wird zur Vennquerbahn (Km 0,0) in Richtung Weywertz (eröffnet 1912).

Auch hier bestand ein Gleisdreieck, dass machte es möglich, von Weywertz kommend, ab Niederkyll, in Richtung Düren zu fahren, ohne in Jünkerath Umzusetzen und "Kopf zu machen".

Stadtkyll, Kronenburg, Hallschlag und Losheim (Anschluss zur ehemaligen Munitionsfabrik ESPAGIT GmbH) waren die nächsten Stationen.

Bei Losheimergraben unterquerte sie die Bundesstraße 265 Aachen nach Trier an der heutigen Landesgrenze, um über Buchholz (Bahnhof Losheimergraben), Honsfeld, Büllingen und Bütgenbach (Viadukt) dann Weywertz zu erreichen.

Dort hatte sie Anbindung an die "Vennbahn" Aachen Rothe Erde - St.Vith.

Im zweiten Weltkrieg wurde der Bahnhof Dümpelfeld und die Tangente, mit der Ahr Brücke des Dreiecks, (Remagen-Weywertz) durch alliierte Bomber angegriffen; Tangente und Ahr Brücke wurden zerstört und nicht mehr aufgebaut.
Die Tangente Block Insul zum Bf Dümpelfeld blieb von Bomben verschont und war nutzbar.
Züge von und nach Weywertz mussten in Dümpelfeld die Lokomotiven umspannen und "Kopf machen"! Die Reste der zerstörten Ahrbrücke sind heute noch sichtbar.

Im Juni 1973 wurde der Personenverkehr auf der Strecke Lissendorf-Dümpelfeld (Anschluss Ahr Tal Bahn) eingestellt. Es folgte die Einstellung des Güterverkehrs Hillesheim-Dümpelfeld September 1973, der Rückbau erfolgte bereits 1976. Von Hillesheim nach Lissendorf erfolgte die Einstellung des Güterverkehrs mit dem Ende des Jahres 1982, der Rückbau 1983.

Von Brück/Ahr bis zum Abzweig Lissendorf (Köln-Trier) ist sie ganz zurückgebaut; ebenfalls die eingleisige Strecke, von Bf Ahrdorf (Abzweig) nach Bf Blankenheimer Wald (Abzweig) zur Eifelbahn Düren-Trier im Jahre 1980.

Einige imposante Bauwerke: Altenahr-Brücken, BW Kreuzberg, Dümpelfeld-Gleisdreieck sind noch erhalten.

Die Bahnhöfe im Laufe der Strecke sind alle verkauft, sie sind renoviert und werden privat genutzt was ein photographieren erschwert.

Die Gleise der Vennquerbahn vom Bahnhof Jünkerath (Km 0) bis Bahnhof Weywertz sind ebenfalls vollständig zurückgebaut. Einige einsame Telegraphenmasten und Kilometersteine fristen ihr trauriges Dasein.

Die letzten Gleisreste auf belgischem Gebiet wurden bis 2009 entfernt (siehe Vennquerbahn).


 

Ludendorff Brücke Remagen



Erpel/Abzweig (rechtsrheinisch)



Ludendorff Brücke (rechtsrheinisch)



Ludendorff Brücke (linksrheinisch)



Parallelstrecke zur Ahrtalbahn

Schautafel am Widerlager des Adenbach Viadukt

künstlerische Darstellung, Was wäre wenn?

Entlastungsstrecke der Rheinschiene, von Wesel ausgehend, in süd-westlicher Richtung.

Im Schlieffenplan gefordert und ab 1904-1924 umgesetzt. Transporte aus den Rüstungsschmieden im Ruhrgebiet, sollten die Eisenbahnknoten in den rheinischen Großstädten möglichst nicht tangieren.

Zu diesem Zwecke wurde eine Trasse vom Gbf Neuss (Knotenbahnhof) nach Rech/Ahr projektiert und teilweise auch verwirklicht. Die Strecke sollte kreuzungsfrei sein.

Verlauf:

Neuss - Rommerskirchen (RWE Kraftwerk)

Rommerskirchen-Oberaußem (RWE Kraftwerk)-Horrem (Unterquerung Strecke Aachen-Köln)-Mödrath

Mödrath-Liblar (Erftstadt)

Liblar-Ringen-Rech/Ahr bzw. Liblar-Ringen-Bad Bodendorf

In Höhe der Strecke Rheinbach-Meckenheim (Voreifelbahn) ausgehend, wurde eine Trasse in Trogform in Richtung Altendorf (heute Stadt Meckenheim NRW) und Ringen (heute Gemeinde Grafschaft RLP) gebaut. Am Ortsrand von Altendorf wurde , 1919 ein Bahnhofsgebäude errichtet. Im Zuge des Neubaues der A 61, mit dem Autobahnkreuz Meckenheim, in den Jahren 1968/69, wurde die Eisenbahntrasse und das Altendorfer Bahnhofsgebäude eingeebnet und ging in die Autobahn mit ein.

Der verbliebene (ca 2,5 Km) alte Trassenverlauf in Richtung Ringen (parallel zur A 61) geht jetzt am Ortseingang, der Topographie wegen, in zwei sich verzweigende Bahndämme über. An dieser Stelle sollte ein Bahnhofsgebäude (Ringen Abzweig) mit Rangierbahnhof errichtet werden. Der Bahndamm in östlicher Richtung nach Bad Bodendorf (Km 4,7 der Ahrtalbahn), ist bis zur Autobahnunterführung (L 79) an der Ortsgrenze zu Beller vorhanden und geht dann im Abzweig der A 573 nach Bad Neuenahr auf. Der Damm hatte dort die Form eines liegenden S, zweier gegenläufiger Kurven. Das Ende der noch heute sichtbaren Trasse ist der Sportplatz bei Nierendorf, nördlich der A 61.
Der südlich abzweigende Bahndamm überquerte, am Ende des Bahnhofes, nach ca 200m die heutige L 83 Gelsdorf-Bad Neuenahr. Der Damm ist an dieser Stelle zerschnitten, die Brücke entfernt. Sein Verlauf ist gut erkennbar. In der Ortslage wird er durch zwei Brücken durchlässig. Am Ortsende durchläuft er, absteigend, die freie Feldflur westlich der Gemeinde Lantershofen. In diesem hügeligen Bereich wurde die Trasse auch in einem Trog verlegt. An der Grenze zur Gemarkung Ahrweiler verlief sie weiter in Hanglage südwestlich durch die Weinberge bis zum Adenbachtal. Dort sollte ein Viadukt zum Silberberg errichtet werden.

Adenbach Viadukt:

Grundsteinlegung 1921, Länge der Gleisbettwanne (zweigleisig) sollte 150m betragen, Höhe der zwei Hauptpfeiler, 40m.
Einstellung der Arbeiten 1923 durch die Bedingungen des Versailler Vertrages. Die Last der Reparationsleistungen löste in der gesamten preußischen Rheinprovinz den passiven Widerstand aus.
Es folgte als Konsequenz, der Einmarsch des französischen Militärs ins Ruhrgebiet und endete mit der Besetzung des gesamten Rheinlandes.

Im weiteren Verlauf bis zum Abzweig Rech an der Ahrtalbahn, mussten 5 Tunnel und mehrere Sonderbauten errichtet werden.

Tunnelbauwerke:

Silberberg Tunnel Länge 660m (Km 5,2) (Ahrweiler-Ahrweiler)
Kuxberg Tunnel Länge 1.100m (Km 3,9) (Ahrweiler-Marienthal)
Trotzenberg Tunnel Länge 1.200m (Km 2,5) (Marienthal-Dernau)
Sonderberg Tunnel Länge 130m (Km 2,2) (Dernau)
Herrenberg Tunnel Länge 336m (Km 0,5) (Rech) wurde später flurbereinigt.

Brückenbauwerke:

Brücke über die Straße, Am Silberberg in Ahrweiler, Zufahrt zum Parkplatz "Dokumentationstätte Regierungsbunker"
Brücke über die Bachstraße (Irbach) in Dernau vor dem Südwest Portal des Trotzenberg Tunnel: Baubeginn 1914, Bauunternehmung Fix & Söhne, Duisburg
Brücke über die Bonner Straße in Dernau vor dem Südwestportal des Sonderberg Tunnel: (Bei der Flurbereinigung entfernt)

Sonderbauten:

Rundbögen (5) zur Trassenaufnahme (Lehmkaul) in Dernau, Baubeginn 1914, Bauunternehmung Fix & Söhne, Duisburg
Hangsicherungen aus Bruchsteinen hergestellt an der Trasse Sonderberg-Trotzenberg Tunnel

Zeitgleich mit den Bauarbeiten an der Entlastungsbahn, musste für den zweigleisigen Ausbau der Ahrtalbahn der bestehende Gleisverlauf, teilweise, umtrassiert werden.
Eine Brücke der ersten, eingleisigen, Ahrtalbahn besteht noch in Laach, am Hotel Lochmühle.

Der Abzweig am Bahnhof Rech (Km 21,9 Ahrtalbahn, Km 0,0 Strategische Bahn) ist heute allenfalls noch zu erahnen, die Flurbereinigung hat ganze Arbeit geleistet.

Von 1943 bis Winter 1944 wurden die Tunnel zur bombensicheren Produktionstätte für den Kriegseinsatz hergerichtet. Mobile Abschussfahrzeuge, für V-Waffen wurden dort montiert.
Über eine Feldbahn wurden die Fahrzeuge zum Herrenberg Tunnel in Rech gebracht, und dort auf die Eisenbahn verladen.

Es bestand zu dieser Zeit ein Außenlager des KZ Buchenwald mit dem Namen "Rebstock".

Nach der Verlagerung der Produktion Ende 1944 nach Mitteldeutschland, konnte die Bevölkerung Teile der Tunnel als Bunker- und Wohnungsersatz nutzen. (Gedenkstätte Silberberg Tunnel)

Von 1960-1972 wurden zwei Tunnel (Kuxberg und Trotzenberg) mit in den geheimen Regierungsbunker Neubau einbezogen. Bestehende Tunnelportale wurden abgetragen und Atombomben sicher verbaut.
1997 wurde der Bunker aufgegeben und bis 2006 entkernt. Heute wird ein Rest des Bunkers museal vom Heimatverein Ahrweiler e.V. als "Dokumentationsstätte Regierungsbunker" geführt.


Quellen: eigene Recherchen, "Alles fliesst!" Geschichte und Geschichten vom Ahrtal, Wickipedia, Politische Bildung in RLP.



 

Teilansicht der Entlastungsstrecke

Abzweig in Ringen (Grafschaft)
von Rheinbach nach Bad Bodendorf (rot)
von Ringen nach Recht/Ahr (blau)





Bahnhof Ringen (Abzweig)




Bahndamm Ringen und Lantershofen




Der nie fertig gebaute Adenbachviadukt



Silberberg Tunnel (660m)




Tunnelportale, Am Silberberg, in Ahrweiler




Marienthal Tunnelportale




Tunnelöffnung in Marienthal

Tunnelportal in Marienthal, wofür???

rechts, nicht im Bild die Hundezwinger des Regierungsbunker




Eisenbahn Tunnel in Dernau




Brücke und Sonderbauwerke in Dernau



Erste Ahrtalbahntrasse vor der Streckenverlegung

Brückenfragment bei Lochmühle/Ahr (2009)

Erste Ahrtalbahntrasse bis 1912

Ahr Brücken

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Bw Kreuzberg/Ahr

Ein trauriger Anblick (Foto 2012)

Das Bw Kreuzberg wurde im zu Ende gehenden Ersten Weltkrieg, 1918, in Betrieb genommen.

Stationiert waren dort schwere Güterzug Lokomotiven. Eine 20m Drehscheibe, Wasserkran und Bekohlungsanlage waren dort vorhanden.

1989 wurde die Drehscheibe demontiert.

Seit längerer Zeit liegt das Bw nun in einem erbärmlichen Zustand brach. Der Zahn der Zeit nagt an ihm.

Da die DB Eigentümerin ist, könnte man es: "Handeln durch Unterlassen nennen!"

Schade!

Ich empfehle einen Klick auf die Homepage (externer Link) mit Wissenwertes über den Hergang des Zerfalls.


 

Bf Kreuzberg/Ahr



Fotos Bw Kreuzberg

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Gleisdreieck Dümpelfeld/Ahr

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Von Schuld/Ahr bis Tunnel Dorsel vor Bf Ahrdorf

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Bf Ahrdorf bis Bf Hillesheim

Bf Hillesheim bis Abzweig Lissendorf

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Die Venn Querbahn

Der Bf Jünkerath (Foto 2012)

Ein Wort zur Vennquerbahn:

Die Strecke nach Weywertz, ausgehend vom Bahnhof Jünkerath (früher mit Dampflok Bw) an der Eifel Hauptstrecke von Köln (früher Düren) nach Trier über Gerolstein/Eifel, wurde Vennquerbahn genannt.

Die von Remagen am Rhein bis zum Gleisdreick Dümpelfeld verlaufende Strecke gehört zur Ahrtalbahn. Die Eifelbahn ist eigentlich die heutige Strecke von Köln nach Trier.

 

Bahnhof Jünkerath/Eifel

Stadtkyll Richtung Losheim (Grenze)

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Gleisanschluss "ESPAGIT"

Ehemaliges Gelände der Munitionsfabrik

Das ein Bahnanschluss bestanden hat ist belegt, 1915 erhält die ESPAGIT einen eigenen Anschluss.

Neunzig Jahre nach der verheerenden Katastrophe in der ehemaligen Sprengstofffabrik zwischen Hallschlag und Kehr sind die Spuren, was die Eisenbahnanbindung betrifft, nicht mehr vorhanden.

Meine Spurensuche im Jahr 2010, ob nun in Google Earth oder vor Ort, waren nicht von Erfolg gekrönt.

Wie der Zufall es so will, konnte ich heute (2012) etwas Licht ins Dunkle bringen. Der Sohn des ehemaligen Bahnhofsvorsteher von Losheim wusste, dass der Anschluss zur ESPAGIT direkt hinter dem Bahnhof (Richtung Hallschlag) die damalige Reichsstraße 421 überquerte (Brücke oder Bahnübergang?). Im Zuge des Bau des Westwall, 1935/36, und der damit verbundenen Flurbereinigung ist der Anschluss verschwunden.

Bei besserem Wetter werde ich dort auf Spurensuche gehen.

Auch meine Spurensuche im Jahre 2014 haben nichts ergeben, leider.


 

Wo ist der Anschluss?

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Vor Losheim an der B 421

Trasse Richtung Bahnhof Losheim (500m) (Foto 2010)
Trasse Richtung Bahnhof Losheim (500m) (Foto 2010)
Richtung Bahnhof Losheim (Foto 2010)
Richtung Bahnhof Losheim (Foto 2010)
Richtung Hallschlag (Straßenbrücke der B 421) Foto 2010
Richtung Hallschlag (Straßenbrücke der B 421) Foto 2010
Im Hintergrund über den Fichten: das Espagit Gelände (Foto 2010)
Im Hintergrund über den Fichten: das Espagit Gelände (Foto 2010)

Bahnhof Losheim

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Von Losheim/Eifel zur Grenze zu Belgien

Richtung Bahnhof Buchholz (früher Bf Losheimergraben) Foto 2009
Richtung Bahnhof Buchholz (früher Bf Losheimergraben) Foto 2009
Vennquerbahn Höhe Bundesgrenze Foto 2007
Vennquerbahn Höhe Bundesgrenze Foto 2007
Eisenbahnbrücke, links nach Weywertz (Grenze) Foto 2007
Eisenbahnbrücke, links nach Weywertz (Grenze) Foto 2007
Vennquerbahn deutsche Seite: Strecke demontiert (2006)
Vennquerbahn deutsche Seite: Strecke demontiert (2006)
Vennquerbahn, Blick Richtung Bahnhof Losheim/Eifel, Foto 2007
Vennquerbahn, Blick Richtung Bahnhof Losheim/Eifel, Foto 2007
Vennquerbahn, der einsame Telegraphenmast (Richtung Bf Losheim) Foto 2007
Vennquerbahn, der einsame Telegraphenmast (Richtung Bf Losheim) Foto 2007




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